Wie du Inspiration und neue Ideen für deine Blogposts findest

Bloggen ist eine super Sache. Es macht nicht nur Spaß, sondern ist auch eine der effektivsten Marketing-Methoden. Das Problem: Sobald du es mit dem Bloggen ernsthaft angehst entsteht auch ein gewisser Druck.

Du kannst nicht immer nur dann bloggen, wenn dir gerade danach ist. Eine gewisse Regelmäßigkeit ist sehr wichtig. Viele Ideen kommen von ganz alleine. Wichtig: Immer aufschreiben, am besten in deinen Redaktionsplan.

Manchmal ist aber auch tote Hose. Da hast du nicht den Hauch einer Ahnung worüber du schreiben könntest und das ist echt zum verrückt werden. Da sitzt du vor deinem Computer und es tut sich…

Nichts!

Keine Ideen für neue Blogposts

Dass du mal keine Idee hast passiert. Manchmal ist der Kopf einfach nicht willig. Es kann aber auch sein, dass du so tief im Thema drinsteckst, dass du die offensichtlichen Fragen deiner Leser gar nicht siehst, weil sie für dich einfach selbstverständlich sind.

Oder du denkst, dass du das Thema schon so ausführlich behandelt hast, dass es nichts mehr zu sagen gibt.

Ist aber nicht schlimm, denn ich zeige dir jetzt wie du Ideen für neue Artikel findest, die deine Leser auch lesen wollen.

Mit dieser Methode findest du neue Inspiration für deine Blogartikel

Die Methode hat nichts mit „Mindset“ oder so zu tun. Es ist einfach eine Kombination aus verschiedenen Tools. Das beste dabei: Du bekommst nicht nur neue, sondern auch suchmaschinen-relevante Ideen für deine Blogposts.

Im folgenden Video zeige ich dir an einem Beispiel, wie das Ganze funktioniert:

Schritt 1: Answer The Public

Der erste Schritt führt dich auf answerthepublic.com. Dieses Tool greift auf die Auto-Suggest Funktion von Google und Bing zu. Das ist die Funktion, die dafür sorgt, dass du beim Schreiben im Suchfeld Vorschläge für deine Suchanfrage angezeigt bekommst.

Du gibst also dein Thema beziehungsweise dein Keyword bei Answer The Public ein und bekommst angezeigt, was andere in dem Zusammenhang gesucht haben.

Cool, oder?

Das Tool probiert dann erst einmal sämtliche Fragewörter (Wie, Wer, Wo, Was, usw.) in Kombination mit deinem Keyword aus. Danach werden Präpositionen (mit, gegen, für, nach, ohne usw.) gesucht und zum Schluss werden Vorschläge für jeden Buchstaben des Alphabets gesammelt.

Das ist echt super, stell dir mal vor du müsstest das selbst machen… Da kommen schnell mal über tausend Long-Tail-Keywords, also Suchanfragen, die aus mehreren Worten bestehen, zusammen.

Natürlich werden nicht alle davon für dich geeignet sein. Deshalb musst du als nächstes etwas Ordnung reinbringen.

Schritt 2: Brauchbare Keywords mit dem Keyword Planer finden

Jetzt musst du die ganzen Vorschläge erstmal aus dem Tool rausbekommen. Der CSV Export hilft dir hier leider nicht, deshalb musst du das von Hand machen. Geht trotzdem ganz flott.

Ich mache dafür immer den Texteditor von Windows auf (nicht Word, sondern das Ding, das eigentlich nix kann). Gibts am Mac bestimmt auch was in der Art. Am schnellsten findest du das Teil, wenn du die Windows-Taste auf deiner Tastatur drückst und ins Suchfeld „Editor“ tippst.

Zurück zu Answer The Public. Dort hast du nach jeder großen Überschrift (Questions, Prepositions, …) links die Möglichkeit die Ansicht von „Visualisation“ auf „Data“ umzustellen. Dann hast du nicht mehr dieses komische Kreisdiagramm, sondern schöne Blöcke für jedes Suchwort.

Da kannst du wunderbar oben links anfangen mit der Maus zu markieren bis ganz nach unten und das einfach alles in den Editor einmal rüberkopieren. Die Zwischenüberschriften kannst du rauslöschen oder auch drin lassen.

Dann geht’s weiter zum Google Keyword Planer.

Wenn du den Keyword Planer schonmal genutzt hast, kannst du den folgenden Absatz überspringen.

Der ist Teil von AdWords, Googles Anzeigen-Dienst. Keine Angst, du musst kein Geld dafür ausgeben, aber ein AdWords Konto einrichten. Eine Anleitung dafür findest du zum Beispiel hier.

Im AdWords Konto findest du den Planer oben unter Tools. Deine Keywordliste kopierst du jetzt in das Suchfeld „Daten zum Suchvolumen und Trends abrufen“. Bei sehr langen Listen musst du unter Umständen auf zweimal aufteilen.

Abfrage starten und schon siehst du für jedes Keyword die Anzahl der monatlichen Suchanfragen. Also wie viele Menschen im Monat genau das bei Google eingeben.

Mittlerweile gibt der Keyword Planer leider keine exakten Daten zum Suchvolumen mehr aus, sondern nur noch Bereiche. Bei 10 bis 100 ist das nicht so schlimm, 100 bis 1000 macht schon einen Unterschied.

Für unsere Zwecke reichen diese Angaben aber. Es geht nämlich darum alle Keywords, die gar kein Suchvolumen haben rauszuwerfen. Dazu sortierst du die Ergebnisse einmal absteigend nach Suchvolumen und klickst dann auf „Herunterladen“.

Die CSV-Datei kannst du entweder auf deinem Computer speichern und mit Excel beispielsweise bearbeiten oder direkt in Google Drive ablegen und dort mit Google Tabellen weitermachen. Die Spaltenbreite wirst du etwas erhöhen müssen.

Schritt 3: Keywords gruppieren

Jetzt wirfst du erstmal alle Keywords ohne Suchvolumen raus. Wenn du magst kannst du sie nochmal überfliegen und interessante Vorschläge behalten.

Alles was jetzt noch übrig ist kannst du genauer durchgehen und Suchanfragen, die sehr ähnlich sind gruppieren. Ich kopiere mir die dann immer in die Spalte daneben und gruppiere sie untereinander.

So bekomme ich oft auch schon eine Gliederung für meinen Blogpost.

Keywords mit besonders hohem Suchvolumen, die noch recht allgemein sind, kannst du nochmal durch Answer The Public schicken und die Ergebnisse dann wieder in den Keyword Planer.

Schritt 4: Gegencheck (optional)

Der letzte Schritt ist hilfreich aber nicht unbedingt nötig. Ich prüfe meine neuen Blogideen noch einmal mit dem Tool KWFinder. Hier bekomme ich nicht nur das genaue Suchvolumen angezeigt, sondern auch noch wie schwierig es ist dafür auf der ersten Seite bei Google zu landen. Außerdem nochmal verwandte Suchanfragen.

Ich nutze das Tool noch nicht so lange, mag es aber jetzt schon sehr gerne.

In der kostenlosen Variante kannst du allerdings nur drei Abfragen innerhalb von 24 Stunden starten, was bisschen wenig ist. Um richtig damit zu arbeiten empfehle ich die kostenpflichtige Version.

Mit diesen Tools kommst du sehr schnell an eine große Menge Ideen. Du solltest dich aber nicht allein darauf verlassen. Du bekommst hier nämlich „nur“ Vorschläge nach denen Menschen bei Google gesucht haben. Deine Fans auf Facebook oder deine E-Mail-Leser interessieren vielleicht ganz andere Dinge. Abwechslung ist also wichtig.

Es gibt noch jede Menge anderer Wege um an gute Ideen für Blogposts zu kommen. Verrat mir doch in den Kommentaren wie du das machst.

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Los geht's

Ein Gedanke zu „Wie du Inspiration und neue Ideen für deine Blogposts findest“

  1. Hi Philipp,
    sehr guter Artikel, der viele Infos und Anregungen liefert. Answer the public nutze ich auch im Job für die Suche und bis jetzt hat sich das Tool prima bewährt.
    Wünsche Dir ein schönes Wochenende und mach weiter so!
    Grüße
    Magdalena

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