So erstellst du einen Redaktionsplan für deinen Blog

Gehörst du zu den Leuten, die von einer Deadline zur nächsten jagen? Alles auf den letzten Drücker erledigen? Ich erinnere mich gut daran, wenn das Semester zu Ende ging und die Abgabetermine vor der Tür standen.

Der Kaffeverbrauch ging durch die Decke, man begegnete überdurchschnittlich vielen unausgeschlafenen Menschen, die sich die Nacht um die Ohren geschlagen hatten, um noch alles rechtzeitig fertig zu bekommen.

Beim Bloggen ist es nicht viel anders. Wenn du mit deinem Blog nämlich etwas erreichen willst und nicht einfach nur aus Spaß an der Freude vor dich hintippst, hast du permanent eine Deadline. Ein Blog lebt von Kontinuität, es müssen regelmäßig neue Inhalte dazukommen. Das ist wichtig, um deine Leser zu halten und die Suchmaschinen honorieren das ebenfalls.

Es geht nicht darum täglich etwas zu veröffentlichen. Meine Empfehlung wäre alle ein bis zwei Wochen, wenn du außer Schreiben noch was anderes machst, wirst du kaum mehr schaffen (behaupte ich jetzt mal).

Ich hab dich am Anfang gefragt zu welcher Sorte von Leuten du gehörst. Viel wichtiger ist aber die Frage zu welcher du gehören willst.

So eine Portion kreativ-chaotische Energie ist super, aber man muss sie etwas lenken, sonst verpufft sie einfach in alle Richtungen. Beim Bloggen nutzt du dafür einen Redaktionsplan.

Ein Redaktionsplan lohnt sich auch für kleine Blogs

Hier kannst du alle Ideen und Gedanken, die dir im Lauf des Tages so kommen festhalten und sortieren. Ich würde anders bestimmt 80 Prozent meiner Ideen einfach wieder vergessen. Wenn ich sie festhalte passiert mir das nicht und, noch viel wichtiger, wenn es dann Zeit zum Schreiben ist, sitze ich nicht plötzlich vor einem leeren Bildschirm und hab keinen Plan, worüber ich überhaupt bloggen soll.

So ein bisschen Planung ist gar nicht schlecht. Wenn du deinen Redaktionsplan clever anlegst, hast du zusätzlich auch gleich einen Gesamtüberblick. Das ist nützlich, wenn du bestimmte Themengebiete abarbeiten willst. Falls du mit anderen im Team schreibst, kommst du um einen Plan sowieso nicht herum.

Es gibt einen ganzen Haufen Tools, mit denen du einen Redaktionsplan für deinen Blog erstellen kannst. Im Grunde reicht schon eine Excel-Datei oder eine Google Tabelle. Ich nutze für meine Redaktionspläne Zenkit. Das ist ein Projektmanagement-Tool. Vielleicht kennst du Trello? Zenkit ist so ähnlich, kann aber noch ein bisschen mehr.

Wenn du Trello sowieso schon nutzt, kannst du deinen Plan ruhig damit umsetzen. Wenn nicht, schau dir Zenkit mal an, hier reicht die kostenlose Version mehr als aus.

Redaktionsplan in Zenkit erstellen

Bevor ich jetzt aber weiter umständlich erkläre, wie du deinen Plan erstellst und was du da alles mit einbauen kannst, zeige ich dir das einfach im folgenden Video:

Ist gar nicht kompliziert, oder? Du kannst deinen Plan einfach parallel mit dem Video erstellen.

Eine prima Ergänzung zum Redaktionsplan ist mein Artikel zum Blog-Workflow und, damit du während der verschiedenen Phasen nichts vergisst, das Blogger Cheat-Sheet.

Das alles ist natürlich auf meine Arbeitsweise ausgelegt. Du musst da also ganz sicher noch ein paar Dinge anpassen, aber jetzt weißt du ja wie’s geht.

Hast du noch Fragen oder (noch besser) Ideen wie man den Redaktionsplan noch besser machen kann? Schreib’s mir einfach als Kommentar hier drunter!

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