8 Power-Tools, auf die ich nicht mehr verzichten will

Es gibt so viele nützliche, kleine (und größere) Tools, die uns das Leben und Arbeiten so viel leichter machen. Es geht hier mal nicht um WordPress-Plugins oder so.

Ich bin ja ein großer Fan davon, wenn Dinge (einfach) funktionieren. Keine Ahnung wieso, aber da kann ich mich freuen wie ein kleines Kind.

Jedenfalls möchte ich hier mal meine (digitalen) Helferlein mit dir teilen, die mir tagtäglich Arbeit abnehmen.

Newsletter-Versand

E-Mail Marketing ist ja immer noch ein Riesending. Und ganz ehrlich? Es gibt auch viele gute Newsletter, zum Beispiel den Websteiger-Newsletter  ;-).

Ok, ernsthaft. Ich finde das eine gute Sache, wenn ich etwa bei einem Blog auf dem Laufenden bleiben will. Denn mal ehrlich: Wer denkt denn schon dran täglich/wöchentlich eine Liste von Seiten zu checken? Facebook gut und schön, aber hier entscheidet ein Algorithmus, was ICH sehen will. Äh, geht’s noch?

Aber ich schweife ab. Das Problem beim Newsletter-Versand ist der Datenschutz. Da musst du in Deutschland eigentlich Jura studiert haben, damit du da durchblickst. Zudem ändert sich ständig irgendwas…

Deshalb setze ich (unter anderem) auf Cleverreach, einen Anbieter aus Deutschland mit Servern in Deutschland. Ja, es gibt keine Tags, das ist schade. Aber mit der Segmentierungs-Funktion kannst du echt einiges reißen. Preislich ist es auch absolut im Rahmen und es wird (das ist jedenfalls mein Eindruck) viel Wert auf Datenschutz und Rechtssicherheit gelegt.

Vielleicht schreibe ich auch mal eine kleine Serie dazu, wie ich mit Cleverreach arbeite. Würde dich das interessieren?

Hoster

Beim Webhosting setze ich auf all-inkl. Nachdem ich schon einige Erfahrungen mit anderen Anbietern gesammelt habe, kann ich den wirklich guten Gewissens empfehlen. Die Performance der Server, die Erreichbarkeit und Kompetenz des Supports ergeben hier ein ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis.

Wenn du mehr über Hosting und Hoster lesen willst, was eine guten Anbieter ausmacht und was er leisten sollte, schau am besten mal im Artikel über Webhoster vorbei.

Webhoster all-inkl

Buchhaltungstool

Meinen Papierkram, wie Angebote und Rechnungen schreiben oder Belege für’s Finanzamt organisieren, mache ich, nun ja, mit Papierkram.

Das Tool hat nicht nur einen coolen Namen, sondern bringt auch alles mit, was ich sonst so brauche. Was mir besonders gut gefällt, sind die verfügbaren Erläuterungen und Hinweise. So werden Rechnungen korrekt erstellt und Belege richtig eingeordnet.

Für meine Zwecke reicht die einfache Version für nicht ganz 50 Euro im Jahr. Etwas mehr Komfort und bessere Anpassbarkeit gibt es in der nächst höheren Preiskategorie.

Bilder und Grafiken

Texte ohne Bilder geht gar nicht. Social Media sowieso nicht. Zum Erstellen meiner Bilder, Grafiken und auch Checklisten, Guides und so weiter nutze ich entweder Canva oder Photoshop.

Bilder für Blogartikel oder Facebook-Posts bereite ich meistens in Photoshop auf. Durch das Studium und mein Fotografie-Hobby kenne ich mich damit ganz gut aus und es geht tatsächlich schneller als mit Canva. Es braucht ein bisschen Einarbeitungszeit, das gebe ich zu.

Photoshop bekommst du im Foto-Abo für knapp 10 Euro im Monat. Wenn du viel mit Bildern arbeitest und vielleicht auch selbst gerne fotografierst, finde ich das schon lohnenswert.

Grafik-Tool Canva
Manchmal reichen wenige Funktionen völlig aus, da braucht es kein umfangreiches Design-Tool

Alternativen wären zum Beispiel Affinity Photo oder Photoshop Elements.

Canva nutze ich hauptsächlich zum Erstellen von Infografiken und PDFs. Klar könnte ich das auch mit Photoshop beziehungsweise mit einem Layout-Programm (Indesign) machen, aber das dauert mir einfach zu lange. Natürlich hätte ich da viel mehr Möglichkeiten und Freiheiten aber die brauche ich im Grunde nicht. Canva bringt in der kostenlosen Version alles mit, was ich so brauche.

To-Do Listen und Organisation

Meine ganzen To-Dos, Blogideen und Projekte habe ich früher in Trello organisiert, mittlerweile nutze ich Zenkit.

Zenkit funktioniert wie Trello, bringt allerdings noch zusätzliche Funktionen mit.

Was mir besonders gut gefällt, ist die Möglichkeit meine Karten (oder Items, wie es bei Zenkit heißt) unterschiedlich darzustellen. Es gibt, anders als bei Trello, nicht nur die Kanban-Ansicht, wo du Karten zwischen verschiedenen Spalten hin und her schieben kannst, sondern auch Tabellen, Listen oder eine Kalenderansicht.

Ich werde ganz sicher dazu mal einen Artikel oder ein Video machen, wenn mein Workflow etwas ausgereifter ist. Im Moment probiere ich noch viel aus.

Organisations-Tool Zenkit
So sieht zum Beispiel mein Artikelplan für den Websteigerblog in Zenkit als Tabellendarstellung aus

Social Media Tools

Eigentlich bin ich ja ein ziemlicher Social Media Muffel. Versteh mich nicht falsch, ich tausche mich gerne mit anderen aus (online oder offline). Aber dieses ganze Drumherum um welche Uhrzeit ich was posten muss… Das ist unglaublich nervig und anstrengend.

Da bringt mir auch die Planungsfunktion in Facebook nix, ich muss mich ja doch hinsetzen und die Beiträge schreiben und planen. Und zwar für jeden Tag.

Deshalb nutze ich Edgar zur Verwaltung meiner Facebook-Seiten. Posts, die ich dort einmal erstellt habe, kommen in verschiedenen Kategorien und bleiben gespeichert. Ich lege dann einen wöchentlichen Plan fest.

Beispielsweise soll Edgar montags um 12 einen Post mit Link zu einem Blogartikel posten. Also holt Edgar den ersten Post aus der Kategorie Blogartikel und postet den. Die Woche drauf holt er den nächsten und wenn die Posts alle rausgehauen wurden, fängt Edgar wieder von vorne an.

Übrigens, wie ich meine Blogposts mit Edgar über Facebook promote, verrate ich im Artikel zu meinem Blogworkflow.

Ich weiß, das klingt jetzt erstmal nach Verarsche. Einfach immer das Gleiche posten.

Aber mal im Ernst: Was glaubst du wie viele Leute tatsächlich den gleichen Post zweimal, sagen wir innerhalb eines halben Jahres, zu sehen kriegen? Er könnte vom Algorithmus aussortiert werden oder die Person ist an dem Tag grade nicht online oder hat keine Zeit und scrollt einfach drüber oder, oder, oder… Natürlich habe ich nur Posts bei Edgar hinterlegt, die auch in einem Jahr noch relevant und hilfreich sind.

Aktuelle Dinge poste ich direkt auf Facebook, aber dann wenn es (mir) passt und nicht weil ich jetzt unbedingt etwas posten muss.

Die Library ist das Herzstück von Edgar. Hier werden alle Posts gespeichert und von Edgar „wiederverwertet“

SEO und Blog-Ideen

Noch ein kleines aber feines Werkzeug ist der kwfinder. Hier kann ich ein Thema eingeben und nach dazu passenden Keywords suchen.

So sehe ich schnell und einfach was die Leute zu einem Thema interessiert und weiß welche Fragen ich in meinem Artikel beantworten sollte. Es geht aber noch weiter:

Dazu bekomme ich nämlich gleich noch Daten zum Suchvolumen (also wie viele Leute pro Monat danach suchen), die Kosten für einen Klick einer Adwords Anzeige (ein guter Wert, um zu sehen wie umkämpft ein Keyword ist) und eine Angabe über die Schwierigkeit für dieses Keyword vorne mitzuspielen.

Der kwfinder zeigt alle wichtigen Infos zu Keywords wunderbar grafisch aufbereitet

Im SERPChecker, der im Paket mit dabei ist, gibt es noch sehr viel mehr Daten zu den Webseiten, die aktuell die vorderen Plätzen zu einem Suchbegriff belegen. Dazu gehört beispielsweise der MOZ-Trust (noch ein SEO Tool), aber auch Angaben zu Shares auf Facebook und Backlinks.

Mit dem kwfinder lässt sich ganz gut abschätzen wie viel Arbeit man in SEO investieren muss, aber auch Ideen für neue Webseiten (vor allem Nischenseiten zu speziellen Themen) prüfen.

Gerade in die Beta gestartet ist der SERP-Watcher, mit dem du deine Position in den Suchergebnissen für von dir festgelegte Keywords überwachen kannst. Auch zu diesem Tool wird es sicher noch einen extra Beitrag geben.

Whiteboard

Ja, es gibt tatsächlich ein Tool, das nicht digital ist. Mein Whiteboard möchte ich auf gar keinen Fall hergeben. Denn so toll die ganzen Helfer-Programme auch sind, es gibt Momente da muss es analog sein.

Wenn ich Konzepte entwickle, Ideen ausarbeite, sortiere oder Pläne mache dann kommt das Whiteboard zum Einsatz. So komfortabel digitale Tools auch sind, sie sind trotzdem umständlicher zu bedienen als auf ein Blatt Papier zu schreiben. Das Problem mit Papier ist halt, dass man hinterher nicht mehr so viel verändern kann.

Mit dem Board habe ich beides. Ich kann von Hand schreiben und kann gleichzeitig Dinge wieder verändern oder verschieben (dazu schreibe ich kleine Zettel und pinne die mit Magneten auf’s Board). Hätte ich den Platz würde ich mir noch ein viel größeres Whiteboard zulegen.

Das waren meine 8 Lieblings-Tools. Jetzt freue ich mich auf deine Empfehlungen und Ergänzungen!

2 Gedanken zu „8 Power-Tools, auf die ich nicht mehr verzichten will“

  1. Hallo, das meiste davon ist auch bei mir im Gebrauch, aber ein paar tolle Anregungen konnte ich mitnehmen! Dazu zählt vor allem das whiteboard! Ich brauche auch vieles analog, oft geht das dann auf Papier, wenn es um neuen Ideen, Pläne, To dos geht. Das board ist aber nochmal viel besser!!! Danke! Krass, das Tool Edgar, gibt es das auch für andere social media kanäle?

    PS: Cleverreach nutze ich auch, und bin damit sehr zufrieden!

    1. Hi Andreas,

      freut mich, dass du was mitnehmen konntest und natürlich auch, dass ich mit meinen Empfehlungen nicht völlig daneben liege 😀

      Edgar ist wirklich eine riesige Erleichterung, leider unterstützt es nur Facebook, Twitter und LinkedIn. Mir ist auch kein vergleichbares Tool bekannt. Darüber ärgere ich mich auch immer wieder.

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