Wordpress Plugin Empfehlungen

Die 8 besten WordPress-Plugins, die du kennen musst

Durch Plugins lässt sich WordPress schnell und einfach um quasi jede Funktion erweitern. Allzu sorglos solltest du trotzdem nicht Erweiterungen auf deiner Webseite installieren. Jedes Plugin, das du installierst, kostet deine Seite Kraft und macht sie ein wenig langsamer. Schlecht umgesetzte Erweiterungen können sogar Sicherheitslücken mitbringen, die deine Webseite angreifbar machen.

Top 8 Erweiterungen für deine WordPress Seite

Bei der Menge an Plugins, die angeboten werden, ist es nicht einfach die richtig guten herauszufinden. Deshalb habe ich dir hier meine Top 8 zusammengestellt, die bei den meisten Webseiten, die ich umsetze zum Einsatz kommen.

1. Cache Enabler – bringt deine Seite auf Touren

Caching Plugins gibt es einige im Angebot. W3 Total Cache, WP Super Cache, Ultimate Chache und wie sie alle heißen. WP-Rocket hat als kostenpflichtiges Plugin die Szene ordentlich durchgerüttelt. Meine unangefochtene Nummer 1 ist trotzdem das kleine aber feine Plugin namens Cache Enabler von KeyCDN.

Warum?

Der Chache Enabler ist sehr schlank programmiert. Dazu auch für Anfänger total einfach zu bedienen, weil es nur ganz wenige Einstellungsmöglichkeiten gibt. Viele andere Caching-Plugins erschlagen dich mit Optionen.

Dazu steht mit KeyCDN eine ganze Firma als Entwickler dahinter. Das sorgt für regelmäßige Updates, hochwertigen Code und verringert die Gefahr von Sicherheitslücken. Die Entwickler nutzen das Plugin unter anderem als Ergänzung zu ihrem kostenpflichtigen Angebot. Der Cache Enabler selbst ist aber kostenlos und funktioniert solo wunderbar.

Wozu ein Caching-Plugin? Der Cache verkürzt die Ladezeit deiner Seite, da die Inhalte nicht erst umständlich aus der Datenbank geholt werden müssen. Sehr vereinfacht ausgedrückt 😉

2. WP Featherlight – Lightbox zum Bilder anschauen

Auf vielen Webseiten gibt es die Möglichkeit Bilder in einer sogenannten Lightbox zu betrachten. Auf der Seite ist dafür ein kleines Vorschaubild hinterlegt. Klickt man darauf erscheint das Bild in voller Größe auf dem Bildschirm.

Dass es für so eine beliebte Funktion einen Haufen Lösungen gibt, kannst du dir ja sicher vorstellen. Und ich hab gefühlt alle ausprobiert. Und sie waren alle Mist.

Einmal hatte ich tausend Einstellungsmöglichkeiten, die ich nicht wollte. Dann sah die Lightbox, also das Drumherum um das Bild, einfach nur bescheiden aus. Andere Lösungen waren nicht responsive, also ungeeignet für Smartphones und Tablet.

WP Featherlight basiert auf dem gleichnamigen Java-Script und ist, wie es der Name sagt, federleicht, sprich eine sehr kleine Datei. Es bringt keine unnötigen Optionen mit, lediglich eine kleine Checkbox mit der ich das Plugin auf jeder Seite manuell abschalten kann. Das ist sehr sinnvoll, denn wenn ich die Funktion nicht brauche, muss sie auch nicht geladen werden. Kostet nur Zeit.

Das Design ist sehr schlicht und minimalistisch. Dadurch passt es optisch zu quasi jedem WordPress-Theme. Responsive ist es natürlich auch und, das Tüpfelchen auf dem i, es versteht sogar Wischbewegungen. Bei vielen anderen Lightboxes muss ich auf dem Tablet oder Smartphone tippen zum Weiterblättern, obwohl wir es gewohnt sind Bilder an diesen Geräten vor und zurück zu wischen oder zu schubsen.

Das funktioniert hier auch.

3. wpSEO – Plugin zur Suchmaschinenoptimierung

Ich weiß, dass viele Blogger auf das SEO-Plugin von yoast schwören. Ich nicht. Mir ist es zu überladen, mit zu vielen Funktionen, die ich nicht brauche. Die Ampelfunktion mag ja für Anfänger ganz nett sein aber eine Checkliste tut es auch.

Diese ganzen Funktionen sind nur unnötiger Ballast. wpSEO ist dagegen schlank und dazu sehr performant programmiert.

Leider ist wpSEO kein kostenloses Plugin. Es bringt durchaus umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten mit, die sehr gut (auf deutsch) dokumentiert sind. Mir ist es das Geld absolut wert.

4. NinjaFirewall (WP-Edition)

Die NinjaFirewall stammt ebenfalls von einem professionellen Entwickler-Team. In der WP-Edition ist das Plugin aber kostenlos und auch völlig ausreichend.

Im Gegensatz zu vielen anderen Plugins zum Thema Sicherheit hast du hier eine richtige Firewall. Das heißt alles, was auf deine Seite zugreifen will, muss erstmal daran vorbei. Viele andere Lösungen scannen deine Seite nur oder prüfen einfach bestimmte Einstellungen und geben Tipps.

Die Einstellungen sind sehr umfangreich und Anfänger sollten nicht einfach darin herumklicken. Trotzdem empfehle ich das Plugin jedem, denn die Standard-Einstellungen passen in den allermeisten Fällen wunderbar.

5. Thrive Leads

Wenn du mit deiner Webseite oder deinem Blog eine E-Mail-Liste aufbauen willst, empfehle ich dir zum Einbauen von Anmeldeformularen das Plugin Thrive Leads. Ich hatte selbst lange eine selbst gebaute Lösung im Einsatz. Allerdings musste ich irgendwann einsehen, dass es besser ist etwas Geld in das Plugin zu investieren als Stunden mit der Entwicklung der ganzen Funktionen zu verschwenden.

Versteh mich nicht falsch, technisch funktionierte mein Formular tadellos. Aber Thrive Leads bringt zusätzlich sehr feine Steuerungsmöglichkeiten mit wann welches Formular wo angezeigt werden soll. Dazu die Möglichkeit verschiedene Formular-Arten und Designs gegeneinander zu testen.

Da wäre ich Wochen oder Monaten beschäftigt gewesen.

6. WP-Sweep

Dieses kleine Helferlein kümmert sich um den Frühjahrsputz auf deiner WordPress-Seite. Das heißt es räumt die Datenbank auf und löscht nicht mehr benötigte Einträge, die beispielsweise nach dem Löschen eines Plugins übrig bleiben können.

WP-Sweep ist dazu sehr einfach zu bedienen. Wie immer, wenn es um das Thema Datenbank geht, solltest du vorher ein Backup anlegen! WP-Sweep solltest du übrigens nach Verwendung gleich wieder deaktivieren oder löschen. Sonst liegt es nur unnötig rum, auch wenn es nichts tut, braucht es trotzdem ein bisschen Performance.

7. Regenerate Thumbnails

Regenerate Thumbnails kann nach Verwendung auch ab in die Tonne. Trotzdem ist es ein Tool, auf das ich nicht verzichten will.

Wenn du mal das Theme, also das Design, deiner Seite ändern willst, hast du normalerweise ein Problem. Die Bilder passen nicht mehr. Meist betrifft das die Artikelbilder. Hier sind in vielen Themes zusätzlich spezielle Größen und Formate hinterlegt, die an den entsprechenden Stellen genutzt werden.

Die werden beim Hochladen des Bildes erstellt. Du müsstest also jedes Bild noch einmal hochladen, damit die passenden Bildgrößen generiert werden.

Oder du benutzt Regenerate Thumbnails. Denn das tut genau das.

8. Contact Form 7

Kontaktformulare sind nicht totzukriegen. Mir ist schleierhaft wieso, aber was soll’s.

Ein solides Formular einzurichten ist gar nicht mal so einfach. Mit Contact Form 7 hast du aber ein solides Werkzeug, das alles mitbringt was du brauchst.

Die Bedienung fühlt sich etwas, naja, grobmotorisch an aber man gewöhnt sich daran.

Das waren meine Empfehlungen. Wie sieht’s bei dir aus? Welches Plugin nutzt du, das unbedingt noch auf diese Liste gehört? Schreib mir einen Kommentar.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Meine Webseite nutzt Cookies. Nutzt du die Seite weiterhin, erklärst du dich damit einverstanden. Mehr Infos dazu